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 Cheveyo - Der Augenblick in dem...

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Schüler
BeitragThema: Cheveyo - Der Augenblick in dem...   Do Jul 14, 2016 1:17 pm



Cheveyo
Der Augenblick in dem sich mein abgef*cktes Leben komplett änderte

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, was dich nach dem Tod erwartet? Wenn der letzte Herzschlag erklungen war und sich der letzte Blitz von Neuronen sich durch dein Gehirn windet? Was meinst du würde dich erwarten? In der Bibel soll es ein Paradies für all die guten sein. Für alle die es verdient haben in den Himmel zu kommen. Alle anderen sollen in etwas kommen, dass so schlimm war, dass man sich es gar nicht vorstellen mag. Doch wer entscheidet dies? Gott? Der Tod? Oder du selbst in dem du dein Leben entscheidest? Ist es das Schicksal, was Leute zusammen bringt, dass dich auch gleichzeitig in die Hölle oder ins Paradies begleitet? Wer ist es, der so etwas beurteilt?
Er konnte es mir nicht sagen. Dabei hatte er mehr mit dem zu tun, als ich es jemals haben werde. Selbst als ein Medium, hatte er noch viel mehr mit dem Tod zu tun.
Ich hob meinen Blick vorsichtig von meinem Schulheft und sah zum Fenster hin. Da stand er. Mit verschränkten Armen und einem grimmigen unlesbaren Blick sah er sich jeden anderen im Raum an. Würde wer wohl hier und jetzt im Englischunterricht sterben? So wie er aussah, konnte es schnell zu einem toten kommen. Goldbraunes Haar rahmte das markante Gesicht ein. Gold-grüne Augen leuchteten heraus und schienen in jeder man es Seele zu schauen. Vielleicht konnte er es sogar? Mit ihm gesprochen habe ich nur wenig. Er war so einschüchternd. Immer wenn ich versuchte mit ihm zu reden, kam ich mir vor wie ein kleines Kind. In seinen Augen war ich das sicher auch. Er musste Stein alt sein und geistig reifer als ein alter Greis.
Wie alt er wohl sein mag?
Mit seinem aussehen konnte ich es nicht sagen. Er war so fit und in Form wie ein Hochleistungs-sportler und sah besser aus als jedes Model. Selbst die ganzen Tattoos auf seiner Haut konnten seine Attraktivität nicht verstecken. Sie verliehen ihm sogar etwas dunkles und böses. Als kleines Mädchen hatte ich immer Angst vor ihm gehabt. Groß und unerschüttbar wie ein Baum stand er eines Tages auf der Straße und rührte sich nicht, während das Auto auf ihn zuraste.
Nur ich hatten ihn gesehen. Ängstlich hatte sich mich an die Hand meiner Mutter geklammert, während der Autofahrer versuchte ihm auszuweichen. Es war jedoch zu spät. Ein Jaulen ertönte und das Auto wendete zur Seite ab. Erst hatte ich nicht verstanden woher dieses Jaulen kam. Das Auto, dass sich nun überschlug und total ausbrach, rollte über die Straße und verletzte noch ein paar Fußgänger. Kein weiter Mensch war gestorben. Nur der junge Mann am Steuer des Autos und der kleine Hund, der auf der Straße war.
Das war meine erste Begegnung mit ihm. Ich war damals gerade sechs Jahre alt gewesen. Geister hatte ich schon immer gesehen, seit ich mich erinnern kann. Meine Eltern hatten sich sorgen deswegen gemacht. Immer wieder war ich zum Psychiater gegangen, damit er mich von den Halluzinationen befreien konnte. Doch er konnte mir nicht helfen. Ich wusste einfach, dass sie echt waren. Denn an jenem Tag hatte er mich berührt. Der junge Mann aus dem Auto war unser Nachbar gewesen. Als er von ihm aus dem Körper gerissen wurde, löste sich mein Nachbar sofort aus dessen Hände. Er wollte nicht glauben, dass er tot war und schrie die Passanten an. Als er mich erkannte kam er auf mich zu gestürmt und packte mich an den Schultern. Ich werde nie wieder diese eiseskälte vergessen, die durch seine Finger in mich eingedrungen waren. Er meinte ich sollte ihm helfen. Doch ich konnte mich nicht rühren. Hinter ihm tauchte er auf und packte meinen Nachbarn am Kopf. Ohne was zu sagen, war mein ehemaliger Nachbar plötzlich verschwunden. Mit diesen goldgrünen Augen starrte er mich einen Moment lang an, bevor auch er verschwand.
Langezeit hatte ich Angst vor ihm. Hatte Albträume, dass auch er mich holen würde. Bis er eines Tages mich vor einem Hund beschütze. Das Tier hatte Tollwut und kam auf mich zu gerannt. Kläffend bleckte es seine Zähne und starrte mich mit wildem Blick an. Schreiend wollte ich weg rennen, doch ich stolperte ungeschickt über meine eigenen Schuhe. Vorn über fiel ich und schütze mich vor dem Sturz. Wieder hörte ich das Bellen des Hundes und sah über meine Schulter. Er war schon fast bei mir, als er auftauchte und den Hund einfach mit einem Schlag zur Seite warf. Es hörte sich wie ein Schuss an, als der Hund einfach zur Seite weg flog und im Graben landete.
Geschockt sah ich zu wie das letzte bisschen Leben aus dem Hund floss und seine Brust sich zum letzten Atemzug hob.
Seine Stimme riss mich aus meiner Starre.
„Alles okay, Tiana?“
Erschrocken riss ich meinen Kopf zu der Stimme herum und sah diese gold-grünen Augen direkt vor mir. So unendlich sanft wie ich sie noch nie gesehen hatte. Wie konnten diese Augen mich so sorgenvoll ansehen, wenn sie doch immer so unbeteiligt dabei zu sahen, wenn andere starben? Wie konnten sie es ertragen anderes Menschen Seelen oder was es war, beim verschwinden zu zusehen? Ängstlich rutschte ich vorsichtig von ihm Weg und zog meine Beine an. Ein Schmerz durch fuhr meine Hände und Knie. Ein kurzer Blick verriet mir, dass sie auf geschrammt waren.
„Du musst keine Angst vor mir haben. Ich werde dich beschützen, Tiana“, meinte er und lächelte mich plötzlich an.
Dann war er wieder weg und ließ mich mit meinem Schock und dem toten Hund alleine. Schließlich hatte sich herausgestellt, dass es wirklich ein Schuss gewesen war, der den Hund getötet hatte und mir das Leben rettete. Einer hatte in seinem Garten Schießübungen gemacht. Da er noch Anfänger gewesen war hatte er nichts getroffen. Sein Treffer erschien wie ein Zufall gewesen zu sein. Doch ich glaubte nicht daran. Ich hatte gesehen wie der Handrücken von ihm den Hund getroffen hatte und das Tier in die Luft geworfen hatte. Das war kein Zufall gewesen.
Langsam verflog meine Angst vor ihm und erstellte sich mir eines Tages vor.
Ich hatte mich gerade fertig gemacht zum Bett gehen. Die Zahnbürste im Mund, die Haare zu einem wirren Dutt hoch gebunden und meinen Lieblingspyjama an, tauchte er hinter mir auf. Wie immer trug er ein einfaches schwarzes T-Shirt und eine zerrissene Jeanshose, durch die ich leicht die Tattoos auf seinen Beinen erkennen konnte. Selbst auf den Füßen, an denen er nie Schuhe trug hatte er Bilder.
Erschrocken fuhr ich kreischend herum und starrte ihn nun direkt an. Auf dem sonst so kühlem Gesicht breitete sich ein lächeln aus.
„Du wirst dich wohl nie an mich gewöhnen, Tiana“, meinte er und setzte sich auf den Rand unserer Badewanne. Er hatte schon öfter mit mir gesprochen, doch meistens war es immer in der Nähe irgendeines Todes gewesen. Die anderen hielten sich schon von mir fern, weil soviel in meiner Nähe starb. Es machte mich einsam. Doch so einsam wie er war konnte es wohl keiner sein. Das verstand ich jedoch erst später.
„Du tauchst ja auch immer aus dem Nichts auf“, warf ich ihm aufgebracht an den Kopf. Darauf hin lachte er nur leise.
„Da hast du wohl recht“, murmelte er und sah mich mit einem warmen Blick an. Sofort war mein Schock vergessen und am liebsten wäre ich zu ihm rüber gegangen und hätte ihn in den Arm genommen. Denn auch so sehr er es versuchte. Immer lag in seinem Blick, selbst in seinem Lachen eine Trauer, wie ich sie noch nie gehört hatte. Selbst die Menschen auf der Beerdigung meines Nachbarns klangen fröhlicher als er.
„Mein Name ist Cheveyo. Nett dich kennenzulernen Tiana“, meinte er plötzlich und riss mich aus meinen Gedanken.
„Ja...auch nett dich kennenzulernen“, murmelte ich perplex und starrte auf den Punkt an dem er gerade noch gesessen hatte. Was das war verstand ich nicht. Er kam und sagte mir seinen Namen nach 10 Jahren und verschwand dann einfach wieder ohne auf meine Antwort zu warten.
Später fand ich heraus, dass er nie lange an einem Ort sein konnte. Er kam mich nun immer öfter besuchen und sprach immer wieder kurze Sätze mit mir. Doch jedes mal wurde es länger und jedes mal mochte ich ihn ein wenig mehr.
Jetzt war er schon 11 Minuten hier. Doch er sah mich kein bisschen an. Was war bloß los? Entweder kam er um jemanden das Leben zu beenden und ihn weg zu bringen oder er kam um mit mir zu reden. Doch niemals stand er einfach nur da und sah sich die Umgebung an.
Etwas war anders. Dabei war dieser Morgen bis her ganz normal gewesen.
Ich war aufgestanden hatte gegessen. War mit dem Auto zur Schule gefahren und hatte meine Freunde getroffen. Hab mich mit ihnen unterhalten, war zum Chemie kurs gegangen und in der Pause in die Caféteria um mir ein Brötchen mit Pute zu holen. Jetzt ende der Englischstunde war er aufgetaucht.
In seiner üblichen Kleidung mit dem Schwarzen T-Shirt und der zerrissenen Jeans stand er an der wand und schien auf etwas zu warten. Doch ein Todesbote wie er wartete nicht. Er kam nahm sich die Seele, die er holen sollte und verschwand dann wieder. Für mich war er immer länger geblieben, doch niemals mehr als 10 Minuten.
Mein Blick wanderte wieder zu meinem Heft und ich versuchte mich auf die Aufgabe zu konzentrieren, die uns der Lehrer gegeben hatte. Doch ich konnte mich auf kein einziges Wort trainieren. Wie immer brachte mich in letzter Zeit seine bloße Anwesenheit aus um mich zu verwirren. Und wenn er nicht da war, fragte sich mich wann er wohl wieder kommen würde und wie lange er bleiben würde.
„Tiana“, ertönte seine Stimme plötzlich neben meinem Ohr. Überrascht hob ich den Blick und sah sein wundervolles Gesicht nur wenige Zentimeter von meinem entfernt.
„Du muss sofort weg rennen, wenn ich es dir sage. Halte nicht an oder drehe dich um, verstanden? Du musst einfach wegrennen. Nimm den schnellsten Weg raus aus der Schule und benutze nicht den Haupteingang, um das Gebäude zu verlassen“, sprach er und sah mich so ernst und kühl an, wie er sonst nur die Toten ansah, bevor sie diese Welt verließen.
„Was?“, fragte ich verwirrt und vergaß ganz, dass die anderen ihn nicht sehen konnten. So wie ich nur die Geister sehen konnte, sah auch nur ich diesen attraktiven Tod. Meine Sitznachbarin erinnerte mich wieder daran als sie mich anstupste und verwirrt ansah. Rot werdend schüttelte ich den Kopf und sah zurück auf mein Heft.
„Du rennst, wenn ich es dir sage“, wiederholte er sich und in seinem Gesicht machte sich Ungeduld bemerkbar.
„Warum?“, fragte ich ihn nun leiser, damit mich keiner hörte. Meine Nachbarin schien sich wieder auf ihre Aufgabe zu konzentrieren.
„Tu es einfach“, sprach er und aus dem Augenwinkel nahm ich war wie er wieder Abstand von mir nahm. Ein kurzer Blick verriet mir, dass er zur Tür ging bevor der Feueralarm los ging.
„Wieder so eine Übung?“
„Wir hatten doch erst vor ein paar Wochen die letzte.“
Während meine Klassenkameraden sich von ihren Stühlen erhoben und in ihren Sachen kramten, damit sie die die Zeit auch mit ihrem Handy noch überstehen konnten oder sich vielleicht davon schleichen um dann noch zu schwänzen, schien unserer Lehrer auch ganz überrascht. Wussten die Lehrer nicht immer Bescheid, wenn es einen Alarm gab?
Ein ganz ungutes Gefühl beschlich mich, während ich mir nur mein Handy, meine Geldbörse und meine Jacke nahm.
Gemeinsam wie wir es schon kannten gingen wir los. Jedoch sprach jeder mit jedem und freute sich sogar leicht über die Pause vom Unterricht. Alles lachten unbeschwert und passten auch nicht auf den Lehrer auf. Einige trennten sich von ihrer Klasse um mit Freunden aus den Nachbarklassen zusammen zu ihren Sammelplätzen zu gehen. Alles erschien wie eine ganz normale Feueralarmübung. Bis die ersten Schüsse zu hören waren und die Schreie, der anderen Jugendlichen folgte. Sofort war es leise in unserem Raum und wie eine große Maschine, bei der man den Stoppschalter geschaltet hatte, hielt jede Person an und starrte ängstlich oder verwirrt in die Richtung aus der die fruchtbaren Geräusche kamen.
Ein Monster, wie ich es bis her noch nie gesehen hatte kam um die Ecke und flog mitten gegen die Wand. Sein Kopf prallte als erstes gegen die Wand und eins der Hörner brach dadurch ab. Sein großer haariger Körper fiel für einen Moment schlaff zusammen. Waren dass da klauen an seinen Händen und Füßen?
Bevor ich weiter das Monster anstarren konnte kam Cheveyo und brüllte mir zu zu rennen.
Es war wohl die Angst vor der Bestie als der Befehl vom Todesboten, die meine Beine in Bewegung setze und mich davon rennen ließ.
Anstatt den schnellsten Weg raus zu nehmen und nicht den Haupteingang zu benutzen, suchte ich mir den schnellsten Weg, weit weg von dem Monster.
Die anderen sahen mich verwirrt an, als ich als erste los rannte und sie dabei einfach beiseite schob.
Wage nahm ich war, wie mich einige beschimpften und ich ein gemurmeltes 'Tut mir Leid' hervor brachte. Wieso rannten sie nicht davon? Dieses Monster würde uns alle bei lebendigem Leibe verspeisen ohne mit der Wimper zu zucken.
Adrinalin schoss durch meine Adern, während ich versuchte mich durch die Massen der Schüler zu zwängen. Doch einer der Lehrer hielt mich auf und sah mich wütend an.
„Zurück in deine Klasse, Fräulein“, meinte er und wollte mir wohl sicher noch etwas sagen. So wie er den Mund aufriss und eine Ader an seiner Schläfe pulsierte musste er ziemlich sauer sein. Doch alles verschwand, als eine der Schülerinnen in unserem Flur plötzlich aufschrie und die Schüsse deutlich zu hören waren. Ich konnte nichts sehen, denn zu viele Köpfe versperrten mir den Weg. Doch plötzlich begannen alle meinem Beispiel zu folgen und begangen voller Panik davon zu stürmen.
Der Lehrer musste wohl was sehen können, denn er ließ mich los und folgte dem Beispiel, der in Panik geratenen Schülern und rannte nun vor dem Monster weg.
Konnten sie die Bestie also doch sehen? Hatten sie nun begriffen, wie wichtig es war?
Mir bleib nicht mehr Zeit zum nachdenken. Ich musste weiter weg, doch irgendwas traf mich in die Hacken und die anderen Schüler, die an mir vorbei wollten, nahmen mir den Boden und das Gleichgewicht.
Hart schlugen meine Hände auf dem Boden auf und Schmerz zog sich in meinen Knien hoch. Ich wollte noch auf stehen, doch irgendwer trat mit auf die Hand und etwas hartes traf mich am Kopf. Kurz darauf traf mich ein Fuß am Bein. Ich würde es nicht hoch schaffen. Sie würden mich zertrampeln, wie eine Ameise.
Ängstlich rollte ich mich zu einer Kugel zusammen und hielt die Hände über meinen Kopf. Es dauerte ein wenig, bis sich die Massen etwas gelichtet hatten. Doch die Schüsse wurden immer lauter. Es hörte sich so an, als würde jemand direkt neben meinem Ohr die Kugeln abfeuern. Tränen stiegen in mir auf und ich kniff die Augen zusammen. Die Hände nun auf den Ohren versuchte ich mich zu beruhigen. Ich musste hier weg und mein Leben retten. Ansonsten würden mich die Klauen auf reisen.
Gerade als ich wieder versuchen wollte auf zustehen, landete etwas schweres auf mir. Wie ein nasser Sack landete einer der Schüler auf mir. Vorsichtig öffnete ich meine Augen und blickte direkt auf einen Blut durch tränkten Haarschopf. Das helle blonde Haar dieses Mädchens färbte sich rot, durch das Loch, dass sich an ihrem Hinterkopf befand.
Ein Schrei stieg in meiner Kehle auf und ich schlug meine Hände vor den Mund. Die Tränen liefen stärker und nahmen mir die Fähigkeit klar zu denken. Wie konnte so etwas nur passieren? Warum musste das passieren. Schluchzend versuchte ich mich von ihr zu lösen und sie von mir herunter zu bekommen. Warum ich so etwas machte verstand ich selbst nicht. Mein Körper lief wie fern gesteuert, während ich noch versuchte diese ganze Situation zu verarbeiten.
Es waren nun nicht mehr viele Schüler hier. Die meisten rannten noch gerade so vorbei und das wovor alle Angst hatten, stand nur ein paar Meter von mir und grinste wie ein Verrückter, während er immer wieder auf einen hilflosen Schüler schoss.
Es war jedoch nicht der Anblick der Leichen oder all des Blutes, dass mich erstarren ließ. Es war der Typ, der die Pistole hielt. Etwas war eindeutig mir ihm passiert, denn sein gesamtes Gesicht war vollkommen verzehrt. Blut lief durch seine spitzen raubtierähnlichen Zähne und tropfte auf ein T-Shirt aus dem sich Haare hervor guckten. Seine Augen waren blutrot und die Pupillen waren nur noch Schlitze. Kleinere Hörner ragten aus seinen Haaren und ein Schwanz wedelte hinter seinem Kopf herum.
„Lauf, Tiana!“, ertönte plötzlich eine sehr vertraute Stimme.
Cheveyo war noch hier und er konnte das Monster und diesen dämonischen Typen auch sehen. Und er kämpfte gerade mit dem Monster, dass als erstes gegen die Wand geflogen war.
Der Anblick holte mich aus meiner Starre heraus und ich schaffte es das Mädchen von mir herunter zu schieben. Ihr helfen konnte ich leider nicht mehr und auch nicht dem Jungen, der vor meinen Augen das Leben verloren hatte. Doch ich konnte Cheveyo nicht alleine lassen. Wer sah schon sonst noch diese Monster außer ihm und mir? Ich wusste nicht, was das war, was alle Schüler umbrachte, doch ich musste los werden, bevor es andere weiter umbrachte. Vielleicht würde meine Familie als nächstes drang glauben müssen oder Cheveyo. Oder ich, dann wäre Cheveyo wieder alleine. Nein. Ich musste etwas tun. An weg laufen war nicht mehr zu denken.
Ich wusste nicht woher dieser Sinnes wandel kam oder die Waffe in meiner Hand erschien. Woher ich wusste wie ich sie gleich schwingen würde um diesem Monster den gar aus zu machen. Doch eins war mir bewusst. Ich durfte Cheveyo nicht alleine lassen. Er war schon lange genug alleine gewesen. Selbst in seinen Kämpfen, gegen Monster die nur er bisher gesehen hatte.


Dies ist nur eine Kurzgeschichte die ich mal geschrieben habe und dazu kann ich nur folgendes sagen: Es ist die Siegergeschichte aus einem Wettbewerb aus einem anderen Forum. Zwar habe schlussendlich nur ich teil genommen, doch die Jury sagte mir, dass sie wohl noch gerne mehr davon lesen wollte. Jedoch hätte ich gerne noch ein wenig mehr Kommentare dazu. Werde jedoch wohl nicht hier dran weiter schreiben, da ich nicht die Idee oder Lust dazu habe. Die Geschichte für den Wettbewerb sollte höchstens 3000 Wörter haben und als Handlung eine Actionreiche Romanze sein. Würde mich über ein wenig Kritik freuen.

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